Ein neuer Anlauf für das Anruf-Sammel-Taxi
Neuer Anlauf für das Anruf-Sammel-Taxi (AST)
Zunächst Bedarfsanalyse durchführen
In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Initiativen zur Wiederbelebung des eingestellten Anruf-Sammel-Taxis (AST) der Verbandsgemeinde Vallendar gestartet, die leider sämtlich nicht von Erfolg gekrönt waren. So hatte die CDU-Fraktion die Präsentation eines in Bayern erfolgreichen Angebotes initiiert, das sich leider nicht auf unsere Verbandsgemeinde übertragen ließ. Zuletzt wurde auf CDU-Vorschlag ein durch Verbandsgemeinde und Gewerbetreibenden bezuschusstes Taxiangebot geprüft.
Nunmehr hat die CDU-Verbandsgemeinderat bei Bürgermeister Pretz einen neuen Antrag gestellt, den der Fraktionsvorsitzende Michael Helbach wie folgt begründet: „Wenn auch eine Umfrage der Initiative „Runder Tisch“ nur einen sehr geringen Bedarf für ein AST-Angebot ergeben hat, möchten wir das Thema erneut aufgreifen. Dabei sind wir der Auffassung, dass zunächst eine Bedarfsermittlung durchzuführen ist, an deren Ergebnis sich das Angebot letztlich zu orientieren hat. Da die Beauftragung privater Unternehmen in der Vergangenheit mangels Interesses nicht zustande kam, sehen wir einen Betrieb durch die Verbandsgemeinde zumindest in der Startphase als einzig realistische Variante an. Dieser muss selbstverständlich annähernd kostendeckend erfolgen. Gegebenenfalls könnte ein solches Angebot auch gemeinsam oder in Abstimmung mit der Stadt Bendorf erfolgen.“
Der CDU-Antrag sieht daher vor, die Verwaltung zunächst zu beauftragen, den Bedarf zur Wiedereinführung eines Anruf-Sammel-Taxis in der Verbandsgemeinde Vallendar zu ermitteln. Insbesondere soll diese Bedarfsanalyse das mögliche Gebiet des Angebots ermitteln, die Frequenz der Fahrten prüfen und die erwartete Zahl der Nutzer prognostizieren. Ausgehend vom Ergebnis dieser Bedarfsanalyse soll die Verwaltung die Kosten ermitteln, die bei einem Betrieb des Angebotes durch die Verbandsgemeinde Vallendar entstehen würden. Dabei soll u.a. eine Lösung geprüft werden, die den Ankauf eines geeigneten Fahrzeuges sowie den Betrieb durch ehrenamtlich oder auf Basis eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses tätigen Fahrpersonals beinhaltet. Die Verwaltung soll zudem das Interesse der Stadt Bendorf an einer gemeinsamen Lösung zu erfragen.

Seite drucken